Wieso ich mich für die Polar M400 HR entschieden habe

Hey zusammen,

Ich möchte euch heute meinen neuen Activity tracker aka. Sportuhr vorstellen und warum ich mich für sie entschieden habe.

Der Markt für Activity tracker ist unübersichtlich groß. Es gibt verschiedenste Anbieter, wie Samsung, Apple, Huaweii, Wingdings, Garmin, Polar, Jawbone, Fitbit und Xiaomi, die unterschiedliche Produkte mit Activity tracking Funktionen am Markt haben. Generell kann man sie in Smart Watch Anbieter mit Add ons, die das nachverfolgen der Aktivitäten ermöglichen, und Sport watches / Activity tracker, die sich in erster Linie auf  das Aufzeichnen von Bewegungsdaten fokussieren, unterscheiden.

Um in diesem Wirrwarr das richtige Produkt für mich zu finden, habe ich mir verschiedene Kriterien überlegt, die für mich persönlich entscheidend sind.

Ich lege Wert auf:

  • GPS
  • Heart Rate
  • sehr gute Auswertung meiner Trainings inkl. Belastungs-/ Entspannungskurve
  • gutes Aussehen
  • nicht über 180€ kosten

Mit den Kriterien im Hinterkopf bin ich nun auf die Suche gegangen und habe mir die verschiedenen Anbieter genauer angeschaut. Viele Produkte sind direkt auf Grund des hohen Preises ausgeschieden bzw. der Tatsache, dass sie in meinen Augen für die sportlichen Anforderungen wie gute Auswertung, HR und GPS nicht erfüllen. Am Ende hatte ich eine Vorauswahl aus Fitbit Charge HR, Polar A360, Polar M400 und Garmin vivosmart HR und die Samsung Galaxy Gear.

Mein erster wichtiger Punkt war ein funktionierendes GPS – nach genauerem Hinschauen und Bewertungen im Bekanntenkreis sind Samsungs Galaxy Gear als auch der Polar A360 herausgefallen, da diese sehr ungenaue Entfernungswerte liefern, was insbesondere beim Joggen jedoch inakzeptabel für mich ist.

Beim Punkt Aussehen ist die Garmin vivosmart HR für mich herausgefallen – ich kann euch nicht sagen warum, aber irgendwie bin ich mit ihr nicht warm geworden.. sie spricht mich einfach nicht genug an.

Ein weiterer Punkt war das Heart Rate Monitoring. Nach unterschiedlichen Reviews die Brustgurte mit der Messung am Handgelenk verglichen haben und alle zu dem Schluss kamen, dass die Messung am Handgelenk etwas ungenauer ist, insbesondere dann wenn die Herzfrequenz stark schwangt, habe ich es in Kauf genommen lieber einen Brustgurt zu nehmen, da ich die Herzfrequenz vorallem beim Training dokumentieren möchte und es somit insbesondere bei meinem heiß geliebten HIIT Training einfach genauer ist. Dadurch viel nun auch noch die Fitbit heraus…

Am Ende blieb somit in meiner Preisspanne nur noch die M400, die zwar im Punkt Aussehen durch ihre Größe und mein schmales Handgelenk ein paar Abstriche hat, aber ansonsten mit ihrem Funktionsumfang vollkommen überzeugen kann.

Zum Thema Funktionsumfang: Die Uhr kann alles, was eine Sportuhr eben so können muss: die Zeit anzeigen, Activitys tracken im Sinne von wieviel % seines täglichen Ziels man erreicht hat (das kann online eingestellt werden), sowie das Aufzeichnen von Workouts. Eine weitere ganz nützliche Funktion ist die Benachrichtigung die man bekommt, wenn man sich zu lange nicht bewegt – insbesondere im Büro eine clevere Erinnerung sich mehr zu bewegen! Es gibt noch Smart Notifications und andere Features – ehrlich gesagt bin ich aber froh nicht gestört zu werden, wenn ich nicht auf mein Handy schaue, da benötige ich nicht noch Reminder auf meiner Uhr… daher ist das bei mir meist aus .. spart zusätzlich auch gut Akku – beim Handy als auch bei der Uhr. Ein sehr großer Pluspunkt ist auch das umfangreiche Webportal in dem man seine Uhr konfigurieren kann und eine sehr detaillierte und nützliche Auswertung über seinen Aktivitätsstand und Trainings bekommt.

Mein Eindruck von der Uhr ist bis jetzt sehr gut. Ich habe sie nun seit ca. 4 Wochen und sie erfüllt all das was sie auch verspricht. Insbesondere von den Auswertungen bin ich immer noch begeistert.. das Clustern der Trainings in verschiedene Belastungskategorien sowie die generelle Auswertung wie belastet oder entspannt der Körper gerade ist macht es insbesondere Hobbysportlern echt einfacher einen Überblick zu behalten. Der einzige Punkt an dem ich ab und zu stehe ist immer noch das etwas klobige Aussehen an meinem Handgelenk – vor allem jetzt im Sommer wenn es dann mal etwas schicker werden soll.. aber da steh ich einfach drüber und habe sie trotzdem um, weil ich will ja mein Aktivitätsziel erreichen 😉

Mein Fazit – ich bin glücklich mit meiner Kaufentscheidung und habe das für mich passende Produkt gefunden. Mein Tipp an alle die darüber nachdenken sich auch einen Activity tracker zuzulegen: überegt euch genau was genau das Gerät eigentlich können sollte, insbesondere in den Punkten: GPS, Herzfrequenz, Preis und Aussehen – dann könnt ihr meist schon eine gute Vorauswahl treffen.

Was habt ihr für Activity tracker? Oder haltet ihr von dem Trend nichts?

XOXO
Anna

 

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